Osterpredigt_2010 - Die heiligen fünf Wunden sprengen die böse Zeit!

04.04.10, 10:04:29 von muenster
Der Auferstandene zeigt seine Wunden. Der Gekreuzigte ist auferstanden! Gezeichnet mit größten Schmach, die er erleiden konnte, gekreuzigt zwischen zwei Verbrecher. Kein geschönter Leib, sondern ein verwundeter…..
Die Wunden Jesu werden nicht verborgen, denn sie sind für alle Zeiten der Ausweis seiner Liebe zu uns Menschen, Beweis seiner Leidenschaft für uns. Die heiligen fünf Wunden, die werden nicht verbunden, sie glühen und blühen in unserer Zeit“, heißt es in einem modernen Gedicht von Wilhelm Willms...
Ostern 2010 bedeutet für mich: mit der Auferstehungsbotschaft im Herzen kann ich mich der Welt stellen, kann ich ihr begegnen, sie berühren, sie an mich heranlassen – nicht mit Macht und Herrlichkeit einer makellosen Kirche, sondern in aller Demut und ohne Angst, im Bewusstsein der eigenen Schuld, der eigenen Verwundung und der Heilung durch den Herrn…..Die heiligen fünf Wunden, die werden nicht verbunden, sie sprengen, sie sprengen die böse Zeit, heißt es in dem Gedicht von Wilhelm Willms. Ich wünsche mir, ich wünsche uns, ich wünsche unserer Kirche diese Sprengkraft des Auferstandenen, der uns seine Wunden zeigt.

Osterpredigt 2010 von Stadtdechant und Münsterpfarrer Msgr. Wilfried Schumacher im Bonner Münster
Text zum Nachlesen hier: http://www.bit.ly/9CsKG2

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