Statio am 1.Fastensonntag

13.03.11, 20:18:19 von muenster
Geschöpf sein heißt vor allem auch endlich sein, begrenzt sein. Genau dies aber widerstrebt dem Menschen, der immer weiter, immer höher hinaus will. Wie oft wurden in den letzten Jahren alle Versuche der Wissenschaft bejubelt, bei denen der Mensch seine Grenzen scheinbar übersprungen hat. Vieles erschien machbar. Man konnte der Natur, vom Schöpfer war selten die Rede, ins Handwerk pfuschen. Und jetzt wird diese Fortschrittsgläubigkeit von einer ganz anderen Seite her infrage gestellt.
Ja, es stimmt, Demut stände uns jetzt gut an. Aber nicht nur im Hinblick auf Atomenergie und –Kraftwerke. „Um.denken“ meint mehr: sich zu besinnen auf die eigene Geschöpflichkeit in jeder Hinsicht.

Statio am 1.Fastensonntag zu Beginn der Messe
Msgr. Wilfried Schumacher - Bonner Münster

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